M&A Bank: Kovats-Einstieg in zwei bis drei Wochen

7. Februar 2005, 14:33
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Ursprünglich war Abschluss heute geplant - Außerordentliche Hauptversammlung im März soll bereits mit verändertem Aktionärskreis statt finden

Wien - Der für heute geplante Einstieg des Industriellen Mirko Kovats bei der M&A Privatbank verzögert sich. Wie die APA berichtet, wird erst in den kommenden zwei bis drei Wochen mit dem Einstieg Kovats gerechnet. Nach Angaben aus Unternehmenskreisen ist für März eine außerordentliche Hauptversammlung geplant. Da sollen die künftigen Eigentumsverhältnisse jedenfalls besiegelt sein, hieß es am Montag zur APA.

Verträge in Ausarbeitung - Kaufpreis offen

Bei der Wiener M&A Privatbank wird seit Herbst um eine Neuordnung der Eigentümerstrukturen verhandelt. Kovats und sein Geschäftspartner Ronny Pecik (er hält bereits 7,2 Prozent an der Bank) wollen Aktien aus dem Besitz der M&A-Bank-Hauptaktionäre Thomas und Claudia Hönigsberger, der Stieftochter von Billa-Gründer Karl Wlaschek, erwerben. Die Absichtserklärungen liegen vor.

Jetzt feilen die Firmenanwälte an den Verträgen. Auch der Kaufpreis sei noch Gegenstand von Verhandlungen, "wir wollen die Angelegenheit bis spätestens Ende Februar unter Dach und Fach haben", wird Pecik im aktuellen "profil" zitiert. Den Magazininformationen zufolge wollen Kovats und Pecik die Hönigsbergers auskaufen, das Ehepaar hält mitsamt der Karin Privatstiftung die Mehrheit von 50,5 Prozent. Kovats greife nach der Mehrheit, heißt es im Bericht.

Dass sich die Familie Hönigsberger ganz aus der Bank zurück zieht, wird in den Bankkreisen heute allerdings bisher nicht bestätigt. Sehr wohl aber würden Aktienteile abgegeben. Für Kovats und Pecik gemeinsam könnte sich aus diesem Titel nach bisherigem Verhandlungsstand ein Aktienanteil von etwas mehr als 40 Prozent ergeben, hieß es heute. (APA)

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    Mirko Kovats wartet auf die Verträge.

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