Tiroler Forscher wühlen in Datenbergen

7. Februar 2005, 14:31
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Mittel und Wege erforscht, wie man Informationen, die weltweit digital verteilt sind, zugänglich macht

Die Private Universität für Gesundheitswissenschaften, Medizinische Informatik und Technik (UMIT) in Hall in Tirol ist am EU-Forschungsprojekt Diligent beteiligt. Dabei werden Mittel und Wege erforscht, wie man Informationen, die weltweit digital verteilt sind, zugänglich macht. Ziel ist es, eine Infrastruktur aufzubauen, mit der man große Datenmengen verwalten und individuell darauf zugreifen kann.

An dem Forschungsprojekt sind insgesamt 14 Partner aus ganz Europa beteiligt, darunter so namhafte Forschungseinrichtungen wie die ETH Zürich und die deutsche Fraunhofer-Gesellschaft. Insgesamt beträgt das Forschungsbudget 6,8 Millionen Euro, der Anteil der UMIT, Partner des Kompetenzzentrums Health Information Technologies Tirol (HITT), beträgt 398.000 Euro.

Für die Innsbrucker Privatuniversität arbeitet die Abteilung für Informations- und Softwaretechnik am Projekt. Sie ist auch an zwei weiteren internationalen Forschungprojekten beteiligt: an Cascom, das sich mit dem Zugriff auf Informationsdienste durch mobile Benutzer beschäftigt. Und am Netzwerk Delos, das sich mit digitalen Bibliotheken befasst. (DER STANDARD, Print-Ausgabe, 31. 1. 2005)

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