664,5 Millionen Mobiltelefone weltweit am Markt

6. Februar 2005, 16:17
1 Posting

Nokia führt Weltrangliste der Hersteller vor Motorola, Samsung und Siemens an

Die weltweite Handy-Auslieferungen aller Hersteller sind 2004 um 29,3 Prozent auf 664,5 Millionen Stück in die Höhe geschossen. Dies hat die amerikanische Marktforschungsfirma IDC in einer neuen Analyse errechnet. Die Auslieferungen legten im Schlussquartal 2004 gegenüber der entsprechenden Vorjahreszeit um 24 Prozent und gegenüber den vorangegangenen drei Monaten um 18,1 Prozent auf 194,3 Millionen Handys zu.

Nokia voran

Nokia führte mit Auslieferungen von 207,6 Millionen Handys und einem Marktanteil von 31,2 Prozent die Weltrangliste des vergangenen Jahres weiterhin an. Motorola lag 2004 mit 104,5 Millionen Stück und einem Marktanteil von 15,7 Prozent erneut auf Platz zwei, gefolgt von der südkoreanischen Firma Samsung mit 86,5 Millionen Einheiten und einem Marktanteil von 13 Prozent.

Siemens auf Rand vier

Siemens nahm mit 49,4 Millionen Handy-Auslieferungen und einem Marktanteil von 7,4 Prozent in der IDC-Jahresrangliste die vierte Stelle ein. Es folgte die südkoreanische LG Electronics mit 44,4 Millionen Handys und 6,7 Prozent Marktanteil. Siemens verlor jedoch im Schlussquartal 2004 die vierte Position mit 13,5 Millionen ausgelieferten Handys und einem Marktanteil von 6,9 Prozent an die LG Electronics. Diese brachte es auf 13,9 Millionen Handys und einen Marktanteil von 7,2 Prozent.

Rückschlag

IDC verwies darauf, dass Siemens im Oktober-Dezember-Abschnitt 2004 gegenüber der Vorjahresvergleichszeit trotz des typischerweise starken Weihnachtsgeschäfts einen Rückschlag von 11,4 Prozent verbucht habe. Die Siemens-Auslieferungen seien allerdings im Schlussquartal 2004 gegenüber den vorangegangenen drei Monaten um 6,3 Prozent gestiegen.

Nokia (66,1 Mio Handys), Motorola (31,8 Mio) und Samsung (21,1 Mio) besetzten im vierten Quartal 2004 mit weiten Vorsprung vor LG Electronics und Siemens die drei Spitzenpositionen. Das Wachstum im Schlussquartal sei weitgehend von Anbietern angetrieben worden, die eine ausgeglichene Palette mit innovativen Details, Technologie und Stil offeriert hätten.(APA/dpa)

  • Bild nicht mehr verfügbar
Share if you care.