US-Reisepässe mit RFID-Inlay

6. Februar 2005, 16:20
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Elektronische Reisedokumente mit integriertem Chip

Der deutsche Anbieter chipkartenbasierter Lösungen für die Bereiche Telekommunikation, elektronischer Zahlungsverkehr, Gesundheit und Identifizierung Giesecke & Devrient (G&D), wird dieses Jahr mit der Ausgabe der "sichersten Reisepässe der Welt" beginnen. Die neuen Pässen für die US-Regierung besitzen einen integrierten Chip, der persönlichen Daten des Passinhabers speichert.

RFID-Inlay

Die Umschläge der elektronischen Reisedokumente sind mit einem integrierten RFID-Inlay versehen. Die Inlays bestehen aus dem Trägermaterial und einem Chip mit Antenne, der als RFID-Transponder dient. Über die Antenne kann der Chip mit einem Lesegerät kommunizieren, auf dem dann die gespeicherten Daten angezeigt werden. Weiters lassen sich auf dem Chip verschiedene unverwechselbare Merkmale des Inhabers speichern. Diese biometrischen Daten, beispielsweise das Gesichtsbild oder der Fingerabdruck, können mit der gelieferten Technik schnell und einfach überprüft werden.

Zur Speicherung der Daten liefert G&D Chips mit einer Kapazität von 72 kByte. Zentrale Komponente der Lösung ist das G&D-Betriebssystem STARCOS 3.0. Ende des ersten Quartals 2005 sollen die ersten elektronischen Pässe zunächst an Mitarbeiter der US-Regierung ausgegeben werden und im praktischen Einsatz getestet werden.(pte)

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