Ärgern freche Internetpiraten den ÖAAB?

7. Februar 2005, 12:58
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ww.öaab.at gehört seit Dezember des Vorjahres Uliana Croitor aus Straseni

Die Umlaute haben das Internet erobert, will heißen: Homepages lassen sich mittlerweile auch mit ö,ä und ü schreiben.

Zug der Zeit im Internet

Das beschäftigt natürlich auch die Internetabteilungen der Parteiorganisationen. Seit April letzten Jahres haben sich ÖVP, SPÖ, FPÖ und Grüne sukzessive die Rechte für die Umlautschreibweise ihrer Parteinamen gesichert. Auch der Österreichische Gewerkschaftsbund hat den Zug der Zeit im Internet nicht verschlafen, im Juni ließ ÖGB-Präsident Fritz Verzentnitsch "www.ögb.at" reservieren.

Uliana Croitor aus Straseni

Die schwarze Arbeitnehmervertretung ÖAAB ließ sich länger Zeit - zu lange. Denn Fritz Neugebauers virtuelle Heimat www.öaab.at gehört seit Dezember des Vorjahres Uliana Croitor aus Straseni in Moldawien.

Piraten?

Ob es ein Fall von frecher Internetpiraterie ist, oder das Kürzel "öaab" auf Moldawisch eine besondere Bedeutung hat, lässt sich nicht nachvollziehen. Unter der betreffenden Adresse scheint derzeit keine Eintrag auf.

Apropos Homepage-Ursupation: Mit der Adresse "www.gedankenjahr.at", die, wie berichtet, der SPÖ Wien gehört, werde man "sehr verantwortungsvoll umgehen", kündigte Wiens Bürgermeister Michael Häupl an. (tó, DER STANDARD Printausgabe, 29./30. Jänner 2005)

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