Umstrittene Entscheidungen im Detail

21. Mai 2005, 21:34
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Zehn Mal war der deutsche Fußball-Schiedsrichter Robert Hoyzer, der am Donnerstag die gegen ihn erhobenen Betrugs-Vorwürfe zugegeben hat, in den vergangenen acht Monaten im Einsatz. Sechs Mal geriet er wegen spielentscheidender Entscheidungen in die Kritik. Im Einzelnen:

5. Juni 2004: Beim 3:2-Sieg von Eintracht Braunschweig über den FC St. Pauli am letzten Spieltag der Regionalliga Nord verweigert Hoyzer zwei Toren der Hamburger die Anerkennung - ein Mal zu Unrecht.

14. August: Regionalligist VfL Osnabrück gewinnt beim FC St. Pauli mit 3:2. Der Siegtreffer fällt durch einen höchst umstrittenen Foulelfmeter, wobei Hoyzer auch noch St. Paulis Spieler Miletic mit Gelb-Roter-Karte vom Platz stellt.

21. August: In der ersten Runde des DFB-Pokals gewinnt der SC Paderborn gegen den Hamburger SV nach 0:2-Rückstand dank zweier unberechtigter Elfmeter mit 4:2. Zudem sieht HSV-Stürmer Emile Mpenza wegen Schiedsrichterbeleidigung die Rote Karte.

21. September: LR Ahlen schaltet Bundesligist 1. FC Nürnberg in der zweiten Runde des DFB-Pokals mit 3:2 n.V. aus. Unmittelbar vor dem 1:2-Anschlusstreffer des Zweitligisten durch Bamba übersieht Hoyzer ein Foulspiel von Paulinho am Nürnberger Wolf.

26. September: Der MSV Duisburg gewinnt das Zweitliga-Punktspiel gegen SpVgg Greuther Fürth mit 1:0. Unmittelbar vor dem Siegtor durch Ahanfouf ahndet Hoyzer ein Handspiel von dessen Teamkollege van Houdt nicht.

22. Oktober: Im Zweitliga-Punktspiel siegt LR Ahlen gegen Wacker Burghausen durch einen unberechtigten Handelfmeter mit 1:0. Gästespieler Trivunovic erhält zudem die Gelb-Rote Karte.

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