Web.de rutschte in die Verlustzone

4. Februar 2005, 10:31
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Umsatz stieg um 31 Prozent auf 43 Millionen Euro

Der Internet-Anbieter Web.de hat im vergangenen Jahr einen Umsatzrekord verbucht, rutschte aber wegen Abschreibungen in die Verlustzone. Wie das Karlsruher Unternehmen am Donnerstag mitteilte, stieg der Umsatz mit 43 Mio. Euro um plus 31 Prozent. Auch in den kommenden Jahren erwartet das im TecDAX gelistete Unternehmen ein jährliches Umsatzplus zwischen 35 bis 40 Prozent.

Zweitgrößter Internetportal-Betreiber

Deutschlands zweitgrößter Internetportal-Betreiber nach der Telekom-Tochter T-Online erwirtschaftete einen Verlust von 2,4 Mio. Euro. Grund seien die millionenschweren Abschreibungen für die amerikanische Beteiligung Voipgroup. Ohne die Buchwertabschreibung im dritten Quartal in Höhe von 3,9 Mio. Euro wäre der Konzernüberschuss den Angaben zufolge um 88 Prozent auf 1,5 Mio. Euro gestiegen.

Beim Ergebnis vor Steuern, Zinsen und Abschreibungen (EBITDA) verbesserte sich Web.de von 3,8 auf 4,4 Mio. Euro. An der Börse schoss die Aktie am Vormittag um 6,6 Prozent auf 7,71 Euro und war der stärkste Wert im TecDAX, der um 0,45 Prozent auf 523 Punkte zulegte. (APA/dpa)

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