Die 12er-Stiege sticht

17. Februar 2005, 13:52
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Dass sich fürs Quartettspielen nicht nur Fahr- und Flugzeuge eignen, beweisen die Gemeindebau-Experten Thomas Hnidek und Markus Netter

Früher – im Fußballkäfig – spielte man "Stichquartett": Flugzeuge, Autos, Motorräder – alles, was ein Bild und Zahlen hergab, war dafür geeignet. Und egal ob es Sinn machte: Die höchste Zahl stach. Mit seinem Gewicht schlug ein Jumbojet die F 16. Beim Speed war es umgekehrt. Und beim Baujahr hatte der Stärkere Recht.

Dass sich dieses Spielprinzip auf Gemeindebauten umlegen lässt, bewiesen Thomas Hnidek und Markus Netter. Bei der Eröffnung der Ausstellung "Ich lebe im Gemeindebau" (Montagabend im Wiener Rabenhoftheater) überraschten sie Wohnbaustadtrat Werner Faymann nd Mundl-Erfinder Ernst Hinterberger mit ihrem Gemeindebau- Quartett: Rennbahnweg (15 Stockwerke, 60 Stiegen, 1977) gegen Karl-Marx-Hof (6 Stockwerke, 98 Stiegen, 1930). Das macht zwar keinen Sinn – aber Spaß. So wie vieles von dem, was damals im Gemeindebau geschah. (DER STANDARD Printausgabe, 26.01.2005)

  • Wohnbaustadtrat Werner Faymann eröffnet die Ausstellung "Ich lebe im Gemeindebau" mit den Erfindern des Gemeindebau-Quartetts, Thomas Hnide (vorne) und Markus Netter. Auch im Bild: Ernst Hinterberger
    foto: rottenberg

    Wohnbaustadtrat Werner Faymann eröffnet die Ausstellung "Ich lebe im Gemeindebau" mit den Erfindern des Gemeindebau-Quartetts, Thomas Hnide (vorne) und Markus Netter. Auch im Bild: Ernst Hinterberger

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