Anti-Viren-Schutz von Kaspersky schont den Arbeitsspeicher

12. Februar 2005, 11:57
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Neue Version gibt sich Ressourcen- schonender - Gute Noten für Erkennungsrate

Antivirenprogramme sind für Privatanwender ein notwendiges Übel - einerseits schützen sie den PC vor allem bei ständiger Internet-Anbindung vor Viren und anderen Schädlingen, andererseits belegen sie einen Teil des Arbeitsspeichers. Wenn dieser nicht üppig ausgelegt ist, können aufwändige Anwendungen wie die Bild- oder Textbearbeitung durch die ständigen Helfer im Hintergrund ausgebremst werden.

Update

Die neue Version der Anti-Viren-Software der russischen Entwicklerfirma Kaspersky benötigt nun, nach Angaben des Unternehmens, nur mehr die Hälfte des früher benötigten Arbeitsspeichers. Während bei Kaspersky zwei permanente Prozesse, die 17 MB belegen laufen, benötigen andere Lösungen bis zu fünf Prozesse, die rund 30 MB beanspruchen.

Erkennung

Die Erkennungsrate von Kaspersky Anti-Virus hat in einem Test der deutschen Stiftung Warentest gute Noten bekommen. Die Tester beschickten ihren Computer mit rund 800 Schadprogrammen, von denen nur eines nicht erkannt wurde. Sowohl bei der Schutzwirkung (2,4) als auch in der Gesamtnote (2,2) schnitt Kaspersky Anti-Virus damit von vier getesteten Produkten am Besten ab.

Kosten

Kaspersky Anti-Virus gibt es in zwei Versionen für Windows (ab 98). Die Standardausgabe Anti-Virus Personal 5.0 kostet etwa 40 Euro, die Ausgabe Anti-Virus Personal Pro 5.0 kann zu einem Preis von ca. 60 Euro auch unübliche Formate für komprimierte Dateien untersuchen und bietet eine Vielzahl von Möglichkeiten zur Anpassung an individuelle Bedürfnisse. (APA)

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