Warum die Stadt Wien auf Linux und Co. umsattelt

15. Mai 2008, 09:05
86 Postings

Studie der MA14 online - Dauerhafte Kostenersparnis - Weniger Abhängigkeiten von externen Softwareherstellern

Die Stadt Wien sagt dem Monopol des PC-Betriebssystems Windows und Microsoft Office auf den Magistrats-Arbeitsplätzen den Kampf an – der WebStandard berichtete.

Linux oder Windows

Ab diesem Jahr können die Mitarbeiter entscheiden, ob sie lieber das Betriebssystem und die Office-Software des weltweiten Marktbeherrschers Microsoft oder lieber auf freier Software wie Linux und OpenOffice.org arbeiten wollen.

Studie im Netz

Die zuständige MA14 hat seit einigen Tagen eine Studie auf ihrer Homepage veröffentlicht, die sich mit den Vor- und Nachteilen der Migration auseinandersetzen.

Vorteile

Laut der Studie, deren Kurzfassung auch in englischer Sprache zum Download bereit steht, verfügen OpenOffice und Linux über die nötige Funktionalität für den Magistratseinsatz. Zusätzlich können Abhängigkeiten von externen Softwareherstellern und deren Dominanz reduziert werden. Auch erwartet man sich eine dauerhafte Kostenersparnis durch geringere Softwarekosten.

risiken

Als Risiken nennt die Studie die möglicherweise fehlende Akzeptanz der Angestellten und das begrenzte Angebot an plattformneutraler Software. Risiken die – laut Studie – vertretbar seien. (sum)

  • Artikelbild
Share if you care.