"Push to Talk"-Technologie stößt auf großes Interesse

1. Februar 2005, 12:47
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WU-Umfrage: 45 Prozent erwarten durch PTT sinkende Telefonausgaben

Die Handy-Technologie "Push to Talk" (PTT), die Gespräche auf Knopfdruck ermöglicht, wird in Österreich laut einer Umfrage der Wiener Wirtschaftsuniversität (WU) positiv aufgenommen. Trotz des geringen Bekanntheitsgrades in der Bevölkerung - nur 15,1 Prozent der Befragten kennen PTT-Funktion bei Handys - sind 68,9 Prozent der Befragten zwischen 14 und 46 Jahren grundsätzlich an der Walkie-Talkie-Funktion interessiert, geht aus der im Juli 2004 durchgeführten Umfrage der WU-Abteilung für Wirtschaftsinformatik unter 212 Personen hervor.

Tausch

48,9 Prozent könnten es sich laut Umfrage vorstellen, ihr Handy mit einem PTT-fähigen Handy zu tauschen. 52,5 Prozent der Befragten würden über PTT vorrangig mit Familie, Freunden und Bekannten kommunizieren, nur 3,2 Prozent würden PTT zu beruflichen Zwecken verwenden. 68,5 Prozent der Befragten sehen bei PTT eine einfache Bedienbarkeit.

Flat-Fee

Bezüglich Preisgestaltung wünschen 57,8 Prozent der Befragten eine Flat-Fee. Die unattraktivste Zahlungsmethode für die Befragten ist die Prepaid-Methode. 44,7 Prozent erwarten durch PTT eine Reduktion ihrer Telefonausgaben.

Sher beiebt in den USA

In den USA erfreut sich die "Push to Talk"-Technologie sehr großer Beliebtheit. Im Sommer 2003 startete der Mobilfunkanbieter Verizon Wireless seinen PTT-Dienst, in den ersten drei Monaten wurden 100.000 Walkie-Talkie-Handys verkauft. In Österreich wird PTT von der Wiener Kriminalpolizei genützt.(APA)

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