"Fernsehwerbung muss verschwinden", fordert Schriftsteller Norman Mailer

7. Februar 2005, 15:12
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Aggressive Werbebotschaften machen Kinder hyperaktiv oder passiv und dick, so der 81-Jährige in der "Washington Post"

Der US-Schriftsteller Norman Mailer hat die Abschaffung der Werbung im Fernsehen zum Wohl der Kinder gefordert. "Ich glaube, dass die Fernsehwerbung verschwinden muss", schrieb der 81-Jährige in der Wochenendbeilage der Zeitung "Washington Post". Weniger TV-Werbung würde dazu führen, dass Kinder sich besser konzentrieren könnten und mehr lesen würden.

Mailer kritisierte nicht das Fernsehen an sich, sondern bezog sich auf die seiner Ansicht nach aggressiven Werbebotschaften, deren Anteil zwischen 1991 und 2003 um 36 Prozent gestiegen sei. Diese führten dazu, dass Kinder entweder hyperaktiv oder passiv und dick würden. (APA)

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