Kräuter: Eurofighter-Gegengeschäfte für das Aichfeld

3. Februar 2005, 15:22
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Parlamentarische Anfrage an Schüssel

Wien - Nach dem "unrühmlichen Ende" des Red-Bull-Projektes müsse die betroffene Region, das steirische Aichfeld, eine Sonderstellung bei den Betriebsansiedlungen aus den Eurofighter-Gegengeschäften bekommen, forderte SPÖ-Rechnungshofsprecher Günther Kräuter am Samstag. Er plädiert für einen Staatsvertrag zwischen dem Bund und der Steiermark, in dem diese Begünstigung des Aichfeldes "verbindlich zugestanden wird".

Kräuter wird dazu am Montag eine parlamentarische Anfrage an Bundeskanzler Wolfgang Schüssel (V) einbringen. Darin argumentiert er, dass die Bevölkerung des Aichfeldes jetzt hinsichtlich der Zukunftsperspektiven "vor einem Trümmerhaufen" stehe. "Da der Bevölkerung der westlichen Obersteiermark die Belastungen der Stationierung aller Eurofighter zugemutet werden, wäre es fair und gerecht, mögliche Betriebsansiedelungs-Gegengeschäfte bevorzugt in der Region Aichfeld zu tätigen", meint Kräuter. (APA)

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