Siemens-Aufsichtsrat: Handysparte kann saniert werden

3. Februar 2005, 14:48
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"Geschäft kann man innerhalb eines Jahres drehen" - Arbeitsplatzabbau wird aber nicht ausgeschlossen

München - Die defizitäre Handysparte des Siemens-Konzerns ist nach Ansicht des Aufsichtsratsmitglieds und Konzernbetriebsratschefs Georg Nassauer sanierbar. "Das Geschäft kann man innerhalb eines Jahres drehen", sagte er laut einem am Freitag im voraus veröffentlichten Bericht der Finanz- und Börsenzeitung "Euro am Sonntag". Ein Arbeitsplatzabbau in dem Geschäftsbereich sei aber nicht ausgeschlossen.

Eine Trennung von der Sparte mit dem Argument, die Consumer-Technik passe nicht zu Siemens, wies Nassauer zurück: "Die Aussage ist falsch. Das widerlegen schon die Gewinne bei den Schnurlostelefonen oder bei Osram."

Der scheidende Siemens-Chef Heinrich von Pierer hatte zuletzt in einem Interview angedeutet, dass auf der Hauptversammlung am 27. Jänner wohl noch kein endgültiges Konzept für die Handysparte vorgelegt wird. Nach wie vor halte sich der Konzern die Optionen "Sanieren, Verkaufen, Schließen oder Kooperieren" offen. Die Sparte hatte im Vorjahr einen Verlust von 152 Mio. Euro ausgewiesen. (APA/dpa)

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