Chef der US-Medienaufsicht tritt zurück

7. Februar 2005, 14:51
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Michael Powell - Sohn des scheidenden US-Außenministern - für Rekordstrafen gegen Sender verantwortlich, u.a. "Nipplegate"

Der Chef der US-Medienaufsichtsbehörde FCC, Michael Powell, hat seinen Rücktritt erklärt. Er werde sein Amt in zwei Monaten abgeben, teilte der Sohn des ebenfalls scheidenen Außenministers Colin Powell am Freitag in Washington mit. Gründe für seine Entscheidung nannte Powell junior nicht. Der 41-Jährige war vor vier Jahren von Präsident George W. Bush an die Spitze der FCC ernannt worden.

Unter Powells Führung hatte die Behörde eine Reihe von Rekordstrafen gegen US-Sender verhängt. Fox musste im vergangenen Oktober 1,2 Millionen Dollar (930.000 Euro) zahlen, weil in einer Reality-TV-Show obszöne Szenen gezeigt worden waren. CBS wurde vor einem Jahr zur Zahlung von 550.000 Dollar verdonnert, weil in der Halbzeitshow des Football-Finales die Sängerin Janet Jackson ihre Brust entblößt hatte. Der Vorfall machte unter dem Namen "Nipplegate" Schlagzeilen. (APA/AFP)

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    Michael Powell

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