Bausparkassen mit weniger Neugeschäft

4. Februar 2005, 10:56
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2004 um 1,2 Prozent weniger neue Verträge abgeschlossen - Finanzierungsleistung um gut ein Fünftel höher - Mit Infografik

Wien - Das Interesse am Bausparen hat leicht nachgelassen. 2004 sank die Zahl der neu abgeschlossenen Bausparverträge nach mehreren Jahren stetigen Wachstums um 1,2 Prozent auf 953.408 Abschlüsse. Die Gesamtsumme des Neugeschäfts lag mit 17,5 Mrd. Euro leicht über Vorjahresniveau (17,4 Mrd. Euro), gab das Arbeitsforum der österreichischen Bausparkassen am Freitag bekannt.

Das Finanzierungsgeschäft zog 2004 hingegen kräftig an. Die vier österreichischen Bausparkassen steigerten ihre Leistungen in diesem Bereich um 21,8 Prozent auf 2,4 Mrd. Euro.

"Auf Grund der Konjunkturprognosen rechnen wir damit, dass sich dieser positive Trend auch 2005 fortsetzen wird", so Josef Schmidinger, Generaldirektor der s Bausparkasse und derzeit Vorsitzender des Arbeitsforums österreichischer Bausparkassen.

Die Bauspareinlagen der Institute stiegen um 6,0 Prozent auf 17,9 Mrd. Euro. Leicht zulegen konnten auch die Ausleihungen. Hier stieg der Gesamtbestand im vergangenen Jahr um 1,3 Prozent auf 13,67 Mrd. Euro, heißt es weiter. Der Zwischendarlehensbestand, der die Dynamik des Neugeschäftes dokumentiert, wuchs um 16,4 Prozent auf 3,64 Mrd. Euro.

Die Zahl der Bausparkonten stieg 2004 ebenfalls an. Per Ende Dezember betreuten die vier österreichischen Bausparkassen rund 5,21 Mio. Konten, was einer Steigerung um 66.000 Konten gegenüber dem Vorjahr bedeutet.

Dem Arbeitsforum der österreichischen Bausparkassen gehören die Allgemeine Bausparkasse, die Bausparkasse Wüstenrot, die Raiffeisen Bausparkasse und die s Bausparkasse an. (APA)

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