Gutes Ergebnis für Stadt Salzburg

4. Februar 2005, 11:10
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Übernachtungen und Ankünfte stiegen in der Mozarstadt um mehr als sieben Prozent - Beste Zahlen seit 1990

Salzburg - Mit über 1,8 Mio. Nächtigungen konnte 2004 in der Stadt Salzburg das bisher beste Ergebnis seit 1990 erzielt werden. Die Zunahme des Kongresstourismus, die umfassende Bewerbung der Fernmärkte Asien und Nordamerika und neue Fluganbindungen haben entscheidend zur Realisierung der festgelegten Ziele beigetragen, wurde am Donnerstag in einer Aussendung mitgeteilt.

Deutliche Zuwächse

Mit 1,84 Mio. Übernachtungen und 1,03 Mio. Ankünften im letzten Jahr verzeichnete der Übernachtungstourismus in der Stadt Salzburg deutliche Zuwächse im Vergleich zu 2003: Die Übernachtungen stiegen um 7,1 Prozent, bei den Ankünften vermerkte man ein Plus von 7,7 Prozent. "Die im Bereich des Tourismus gesetzten Maßnahmen haben gegriffen", kommentierte der für Tourismus ressortzuständige Vizebürgermeister Harald Preuner (V) die vorgelegte Statistik.

Sowohl bei den Ankünften als auch bei den Übernachtungen bleibt die Reihung der führenden Herkunftsländer weitgehend stabil. Während Österreich und Deutschland die Liste anführen, nimmt Italien bei den Ankünften weiterhin die dritte Stelle ein. Mit einem Zuwachs von über 20 Prozent bei den Nächtigungen verdrängen die USA Italien auf den vierten Platz. An fünfter Stelle folgt Großbritannien, gefolgt von Japan auf Platz sechs. Die massive Bewerbung der neuen Märkte, an vorderster Stelle Osteuropa und China, verdeutlicht deren enormes Potenzial. Mit einem Zuwachs von nahezu 100 Prozent bei den Ankünften haben die Marketingaktivitäten Wirkung gezeigt. Österreich erhielt im Vorjahr den Approved Destination Status, womit eine erleichterte Einreise für chinesische Touristen verbunden ist.

Wiener schlafen gern in Salzburg

Nahezu ein Drittel der Gästenächtigungen aus dem Inland entfallen auf Wien, gefolgt von Niederösterreich mit 12,7 Prozent und Salzburg mit 12,5 Prozent. Von den deutschen Nächtigungen entfallen 33,2 Prozent auf Bayern, 15,6 Prozent auf Nordrhein-Westfalen sowie 15 Prozent auf die Region Mitteldeutschland. (APA)

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