SCO vermeldet Erfolg gegen IBM

13. Februar 2005, 11:00
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Wenn auch nur einen bescheidenen - Computer-Riese muss Dokumente freigeben - Weitere Verfahrensverzögerung

Die SCO Group vermeldet im Rechtsstreit mit IBM rund um angeblich illegal verwendeten Codezeilen einen rfolg – wenn auch einen bescheidenen.

Antrag stattgegeben

Das zuständige Gericht gab nun einem wiederholten Antrag der SCO Group auf die Herausgabe von Dokumenten und Quelltexten bei IBM statt. Richterin Brook C. Wells ordnete an, dass IBM die von SCO gewünschten Materialien, samt Dokumenten und Quelltexten, an das Unternehmen herausgeben muss. Unter diesen gewünschten Unterlagen finden sich unter anderem Notizen von Programmierern, Design-Dokumente, White-Papers und die Namen aller Beteiligten. Allerdings entschied die Richterin, dass IBM nicht alle Dokumente von den 7.200 AIX-Entwickler vorlegen muss, sondern nur jene Dokumente für die 3.000 Personen, die am meisten zu AIX beigetragen haben. IBM muss nun zudem alle Versionen und Veränderungen an AIX und Dynix vorlegen. Durch diese Entscheidung wird das Verfahren nun weiter verzögert – denn IBM muss die Materialien bis 25. März vorlegen, dann wird geprüft und weiter entschieden.(red)

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