FPÖ und SPÖ sprechen von "Katastrophe"

3. Februar 2005, 15:22
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FP-Schöggl sieht "Versagen der ÖVP auf allen Linien" - Spielberger Bürgermeister: "Todesstoß für die Region"

Graz - Von einer "Katastrophe für die westliche Obersteiermark und für die gesamte Steiermark" sprachen die Landesparteichefs von SPÖ und FPÖ, Franz Voves und Leopold Schöggl, nach Bekanntwerden des Red Bull-Rückzugs. Voves bedauerte eine "vertane Jahrhundertchance", Schöggl gab der ÖVP die Schuld, die "diese Katastrophe zu verantworten" habe.

Nach den Worten von Infrastrukturreferent Schöggl hätte das nach dem negativen Umweltsenat-Bescheid einberufene Expertenteam das Projekt von Beginn an begleiten müssen.

Chefsache

"Ein Projekt dieser Größenordnung muss zur Chefsache erklärt werden", so Schöggl, der der VP "Versagen auf allen Linien" attestiert. Jetzt müsse man sich gemeinsam um Alternativen bemühen. Von einem "Todesstoß für die Region" sprach der Spielberger Bürgermeister Kurt Binderbauer (S).

Wirtschaftslandesrat Gerald Schöpfer (V) schloss sich der Ankündigung von Klasnic an, ein neues Offensivprogramm für die westliche Obersteiermark initiieren zu wollen. Die für das Red Bull-Vorhaben bereitgestellten Förderungen der öffentlichen Hand - bis zu 90 Mio. Euro - müssten auch für dieses Programm gelten. (APA)

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