Wortlaut: Stellungnahme der Red Bull GmbH

7. Februar 2005, 14:30
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Nach Vorliegen weiterer diesbezüglicher Rechtsgutachten hat sich erwartungsgemäß unsere Pressemitteilung vom 7. Dezember bestätigt. Gegen die Abweisung des Projekts Spielberg durch den Umweltsenat gibt es

1. kein ordentliches Rechtsmittel mehr und

2. kann ein gleiches bzw. ähnliches Projekt nicht neu eingereicht werden, da dies nicht der Definition "Neuantrag" entspräche. Dieses muss neue Inhalte haben.

Das Projekt Spielberg ist somit von Rechtswegen beendet. Die Frage, ob Red Bull an einer Fortsetzung des Gesamtvorhabens interessiert ist, ist daher nicht von Relevanz und gegenstandslos.

Wir werden in den nächsten Monaten über alternative Möglichkeiten nachdenken, obgleich gesagt werden muss, dass dieses Projekt in seinem Umfang, in seiner Komplexität, in der Synergie der Partner sowie hinsichtlich der diffizil aufeinander abgestimmten Konzept- und Betriebsinhalte einzigartig war. Zur Erstellung eines anderen Projekts, das eine infrastrukturelle Verbesserung der gesamten Region auch nur annähernd im gleichen Masse erfüllt, sehen wir uns außer Stande.

Der Steiermärkischen Landesregierung und Frau Landeshauptmann Klasnic werden wir auch weiterhin auf Wunsch gerne mit Rat und Tat zur Verfügung stehen.

Red Bull GmbH, Fuschl

Quelle: APA
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