Gusenbauer: Business gebucht, geflogen und bezahlt

28. Februar 2005, 12:19
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SPÖ-Chef stellt klar, dass er bei Privatflug kein "Upgrading" er­hal­ten habe - Anschwär­zung durch Grasser ist "starkes Stück"

Wien - SPÖ-Chef Alfred Gusenbauer hat am Mittwoch nun auch persönlich klar gestellt, dass er bei seinem Privatflug nach New York im Vorjahr kein "Upgrading" bekommen habe: "Business gebucht, Business geflogen, Business bezahlt", erklärte er am Vormittag in einer Pressekonferenz. Dass Finanzminister Karl-Heinz Grasser (V) am Vortag das Gegenteil behauptet hatte, empört Gusenbauer. Das sei die gezielte Methode des Finanzministers und der ÖVP.

Anschwärzung durch Grasser: "Starkes Stück"

Wie Gusenbauer betonte, habe er seinen Flug ganz normal wie jeder andere gebucht. Es habe keinerlei "Upgrading" - billiges Ticket, teurer Sitzplatz - gegeben. Und es habe auch überhaupt keinen Hinweis in diese Richtung gegeben. Daher ist es für den SP-Chef ein starkes Stück, dass er nach der korrekten Buchung eines Flugs von Grasser öffentlich angeschwärzt werde.

Der Finanzminister war während der letzten Tage unter starken Druck geraten, weil er mit seiner Verlobten am Weg auf die Malediven von einem "Upgrading" durch die AUA profitiert hatte. Gestern hatte Grasser dann in einer Gegenattacke Gusenbauer beschuldigt, selbst entsprechend begünstigt worden zu sein. (APA)

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    Im Wahlkampf 2002 durfte SPÖ-Chef Gusenbauer am Flughafen Wien Schwechat im Cockpit eines Airbus A-320 Platz nehmen.

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