"Das wächst und wächst und wächst"

2. Februar 2005, 16:32
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Das entscheidende Maß: Tempo, Tempo, Tempo bei der Berichterstattung

Das Feuer der ersten Jahre lodert nun nicht weniger intensiv – jedoch gebändigt, weniger ungezügelt stürmend. Mit beständigen Wachstumsraten weiß man nun umzugehen – wieder einmal plus 30 Prozent – man ist gewappnet. Das Fundament war nunmehr gut befestigt, auf dem nun nach und nach mit ergänzenden Produkten weiter aufgebaut werden konnte. Sei es derStandard.at/Uni, sei es derStandard.at/Schueler, der Automobilmarkt, die Partnerbörse. Oder sei es Rottenbergs Boulevard, der erstmals Kurzvideos in eine Kolumne integrierte. Immer wieder gab es erweiterte oder neue Liveberichte. Beispielsweise aus dem Parlament.

Doch das entscheidende Maß blieb: Tempo, Tempo, Tempo. Wie sich zeigte, war bei der Berichterstattung zur Bush-Wiederwahl im Herbst 2004 wieder einmal eines das Wichtigste: Schnelligkeit. Und derStandard.at konnte einmal mehr seine Trümpfe ausspielen. Auf hochtechnische Schmankerln und bremsendes Pipapo wurde bewusst verzichtet. Text ist nach wie vor die treibende Kraft.

Das fällt positiv auf. Und drückt sich in neuen Zugriffsrekorden aus. Zwei Millionen Page-Impressions an nur einem Tag hatte es bei derStandard.at bis dahin noch nie gegeben.

Inzwischen wurden "Strukturen geschaffen, damit uns Neues nicht jedes Mal aus der Bahn wirft", bilanziert Alexander Mitteräcker. Aber über eines wundert sich Klaus Weinmaier gelegentlich immer noch wie in den ersten Jahren: "Das wächst und wächst und wächst."

Ende der Serie

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