Klaus Weinmaier fährt auf Urlaub

18. Februar 2005, 13:27
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Alexander Mitteräcker beginnt - mit der Reflexion der Außensicht

Wieder nur ein halbes Jahr später – ein gröberes internes Problem: Sascha F. Zeller hatte sich bereits verabschiedet – fing sein neues Leben in Kalifornien an. Und Klaus Weinmaier fährt auf Urlaub. Ein bisserl länger als gewöhnlich – sechs Wochen lang. Gerlinde Hinterleitner fragt bei Oscar Bronner nach: Sie brauche einen zusätzlichen Mitarbeiter, zumindest einen Freien. Bronner antwortet mit einer Gegenfrage: "Könnten Sie sich vorstellen, dass mein Sohn bei Ihnen arbeitet?" Klaus Weinmaier auf Urlaub – Alexander Mitteräcker gerade von einer Weltreise heimgekehrt und blank wie das Eis vom Engelmann. Trotzdem musste sein Vater noch dreimal nachfragen – ob er denn schon angerufen habe.

Er überlegte es sich, rief schließlich doch an und begann – vorerst mit der Reflexion der Außensicht. Das Erste, was Mitteräcker ortete: "Eine gewisse Resignation." Der ORF war spät, aber mächtig online gegangen und startete so richtig durch. Das Budget: 40 Millionen Schilling. Die Stimmung im STANDARD: Was sollen wir da noch ausrichten? Gleichzeitig immer noch mühsame Arbeitsabläufe im Haus. Und das Gefühl, sich "nicht bewegen" zu können. Wie denn auch, wenn man von Mai bis September auf einen eigenen Computer wartet.

Teil sechs: Den nächsten Kick bietet ein Kick.

  • derStandard.at vom 11. Jänner 1998.
    screenshot: derstandard.at

    derStandard.at vom 11. Jänner 1998.

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