ÖFB konnte seinen Werbewert 2004 steigern

7. Februar 2005, 15:12
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Auf über 20 Millionen Euro - kumulierte 144 Millionen TV-Kontakte, 176.000 Zuschauer bei sechs Heimspielen

Rein sportlich verlief das Jahr 2004 für den Österreichischen Fußball-Bund (ÖFB) mit vier Remis sowie je zwei Siegen und Niederlagen in acht Länderspielen völlig "ausgeglichen". Doch hinsichtlich Vermarktung brachte das Jubiläumsjahr hochpositives zu Tage. Der Werbewert des ÖFB-Teams ist laut einer Studie von United Synergies auf 20,29 Millionen (2003: 14,23 Millionen), jener auf internationale Ebene auf 9,14 Millionen Euro gestiegen.

Auch Dank Superstar David Beckham, der im Vorjahr mit England in Wien gastierte, waren Martin Stranzl und Co. in 25 Ländern bw. über 30 TV-Kanälen (u.a. auch in Asien, im Mittleren Osten, Australien und Südamerika) live zu sehen. Das ergibt kumulierte 144 Millionen Fernseh-Kontakte. Darüber dürfen sich natürlich die insgesamt 14 Sponsoren des Nationalteams freuen, das mit MasterCard in Bälde einen 15. Gönner erhält.

Am meisten von der Team-Präsenz im Fernsehen (33,6 Stunden/TV-Quote 837.500 Zuschauer) profitierten die Sponsoren Raiffeisen (Werbewert 3,15 Millionen Euro) vor dem Burgenland-Tourismus (3,08) und Hyundai (2,97). "Unsere Partner bekommen so das Sechs-, Siebenfache ihres Finanz-Einsatzes zurück", erklärte ÖFB-Generalsekretär Alfred Ludwig, der gleichzeitig Geschäftsführer der Austrian Football Marketing GmbH (AFM) ist.

Zu den sechs Heim-Länderspielen (Luxemburg, Russland, Deutschland, England, Aserbaidschan und Polen) der Schützlinge von Hans Krankl waren 2004 insgesamt 175.902 Zuschauer in die Stadien gepilgert, was einem Schnitt von 29.317 entsprach (2003: 16.523). Aus dem Ausland wurden bei diesen Spielen 10.653 Gäste gezählt. "Wir waren drei Mal ausverkauft, im Verein mit den TV-Quoten zeugt dies, dass das Team das Top-Produkt des österreichischen Fußballs darstellt", meinte ÖFB-Präsident Friedrich Stickler zur Bilanz der "anderen Art". (APA)

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