Von der Ringstraße bis zum Erdberger Mais

  • Zentrum des 3. Bezirks: Die Gegend rund um den Rochusmarkt
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    Zentrum des 3. Bezirks: Die Gegend rund um den Rochusmarkt

Große Veränderungen des Bezirks durch U-Bahnbau, große Stadtentwicklungsprojkete und Firmenansiedlungen

Der Bezirk Landstraße ist mit 7,41 km2 der größte Wiener Bezirk innerhalb des Gürtels, bei der letzten Volkszählung 2001 lebten 81.281 Menschen im 3. Bezirk.

Ausgehend vom "ewigen" Projekt, dem Bahnhof Wien-Mitte, stellt der untere Teil der Landstraßer Hauptstraße bis zum Grätzl rund um den Rochusmarkt das Zentrum des 3. Bezirks dar, hier sind auch die Wohnungspreise recht hoch. Weiter stadtauswärts dominieren Gemeindebauten, als zentrales Bauwerk der Rabenhof mit dem Rabenhoftheater, zwischen Ungargasse und Landstraßer Hauptstraße liegt in der Juchgasse die Krankenanstalt Rudolfstiftung. Rund um den Kardinal-Nagl-Platz hat sich in den vergangenen Jahren einiges verändert, in den vergangen Jahren siedelten sich zahlreiche Unternehmen an, viele Häuser wurden oder werden revitalisiert, Dachböden ausgebaut, mit dem Wohnpark Erdberg zogen junge Familien ins Grätzl.

Stadtentwicklungsgebiet

Das Gebiet östlich der Schlachthausgassse ist derzeit eines der großen Stadtentwicklungsgebiete, so entsteht zwischen Schlachthausgasse und der Südosttangente die sogenannten "Town Town", ein multifunktionaler Stadtteil, der Bürogebäude mit Geschäften und Lokalen beherbergen soll.

In den 90-Jahren wurde in der Dr.Bohr-Gasse das Vienna Biocenter angesiedelt, etwas weiter östlich hat der Telkom-Konzern T-Mobile seine neue Firmenzentrale errichtet. Direkt bei der U-Bahnstation Schlachthausgasse wurde im Oktober 2005 auf dem Grundstück des ehemaligen Mautner-Markhofschen Kinderspitals die neue Gewerkschaftszentrale eröffnet. Weiter nördlich soll auf den brachliegenden Aspanggründen bis 2016 ein neuer Stadtteil für rund 5.000 Menschen geschaffen werden.

Politik

Ergebnis der Gemeinderatswahlen 2005:
SPÖ 43,26 Prozent
FPÖ 12,60 Prozent
ÖVP 21,87Prozent
GRÜNE 19,32 Prozent
KPÖ 1,89Prozent
BZÖ 1,06 Prozent

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3 Postings
Verschandelung des 3.

damit er mehr wie Donaustadt aussieht, nein, Danke! Hässliche, tote Flecken nahe der Autobahn, wie der T-Mobileklotz bringen den Einwohnern des 3. nicht viel. Die Betonklotz Neubauten sind im Vormarsch und bedrohen den kleinstädtischen Charme des Bezirks.

Gleichzeitig gratuliere ich zu dem hässlichsten aller grauen Betonklötze, dem Ungetüm in der Schlachthausgasse, Mautner-Markhofspital. Hat das Geld nicht gereicht um den Beton zu verputzen? Bukarest ist schöner. Das sieht ja aus wie ein Häfen. Stolze Preise für die Wohnungen, enge Schläuche mit gerade 2 Fenstern, Stahl und unmotivierte Gitterfront, damit ja weniger Licht reinkommt.

Wer in sowas wohnen will muss geistig krank sein.

also der "T-Mobile-Klotz" ist das mit Abstand schönste und spektakulärste Gebäude, dass in den letzten Jahrzehnten in Wien gebaut wurde! Natürlich sind Geschmäcker verschieden, aber wie man das T-Center nicht schön finden kann ist mir eigentlich unverständlich. Es ist ein wirklich herausragendes Beispiel moderner Architektur, meine englischen Freunde kommen aus dem Staunen gar nicht raus wenn sie es auf dem Wikipedia-Artikel über Wien sehen. Ansonsten glaube ich nicht, dass dieser Fleck vor dem Bau des Centers belebter war.

der t-mobile klotz

ist in etwa so attraktiv und notwendig wie ein kropf. wenn man dort arbeiten muss, ist man eine arme sau. hübsch ist echt was anderes. im sommer brennt die sonne rein, jalousien sind aus ästhetischen gründen nicht erwünscht. also ich finde das ding einfach nur hässlich und grausig.

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