Microsofts Virenkiller nicht mehr als ein Placebo?

17. Februar 2005, 16:28
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Keine Prävention, nur Entfernung - Eignet sich nur für Windows XP, Windows 2000 und Windows Server 2003 - Kostenlose Tools bieten mehr

Surft man mit Microsofts Internet Explorer nicht oder nur unzureichend geschützt im World Wide Web, so hat man binnen kürzester Zeit verschiedenste Computerwürmer, Viren und andere bösartige Software (Malware) auf seinem Rechner. Microsoft will mit seinem kostenlosen "Malicious Software Removal Tool" nun Kunden helfen, deren PCs durch Sasser, Blaster und andere Schädlinge infiziert wurden.

Schützt auch nicht vor Neu-Befall

Das neue Werkzeug konsolidiert bestehende Entfernungsprogramme von Microsoft (wie zum Beispiel für Blaster, MyDoom oder Download.Ject) und soll jedes Monat im Zuge des Microsoft Security Updates aktualisiert und erweitert werden, um immer auf aktuelle Sicherheitsbedrohungen reagieren zu können. Es ist aber, so Microsoft in einer Aussendung, kein Ersatz für eine Anti-Virus Lösung und schützt auch nicht vor Neu-Befall.

Nur für Windows XP, Windows 2000 und Windows Server 2003

Das Werkzeug zur Malware-Beseitigung aus dem Hause Microsoft hat allerdings einige Einschränkungen. So ist es nur für Windows XP, Windows 2000 und Windows Server 2003 erhältlich. Ältere Windows-Versionen bleiben unberücksichtigt. Und auch die Liste der erkannten Viren und Würmer ist recht kurz. Hier bieten kostenlose Tools wie Lavasofts AdAware und AntiVir aus dem Hause H+BEDV deutlich mehr. (APA)

Links

Microsoft Malicious Software Removal Tool

Lavasofts AdAware

AntiVir

Ansichtssache

Softwareriese stellt Virus-Removal-Tool vor

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