Kleinster iPod als Mitnahmeartikel

22. März 2005, 13:40
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Musik hören, ganz wie das Leben spielt

"Wir haben uns den Markt für MP3-Flashplayer angeschaut, und das ist ein Zoo", spöttelte Steve Jobs über die Vielfalt an MP3-Playern mit "Flash-Memory" – einem elektronischen Speicher anstelle der Festplatte, mit der der iPod arbeitet. Ihre Krux, laut Jobs: mühsame, schwer durchschaubare Bedienung und winzige Bildschirme.

65 Prozent

Apple, das den Markt für Festplattenplayer dominiert (nach eigenen Angaben hat der iPod 65 Prozent Anteil am gesamten MP3-Markt, 29 Prozent entfallen auf Flashplayer, der Rest auf iPod-ähnliche Festplattengeräte), "will jetzt auch den restlichen Flash- Markt aufrollen", liefert Jobs die Logik für den iPod mit 512 Megabyte oder einem Gigabyte Speicher (ca. 120 oder 240 Songs), der auch als USB- Stick dient.

Solution

Die Lösung, um Komplexität zu reduzieren, ist ein klassischer Apple-Zugang: mehr aus weniger machen. "Die Lieblingsform, wie auf dem iPod Musik gehört wird, ist Shuffle" – die zufällige Abfolge der gespeicherten Musik. Aus 240 Songs entstehen so "Millionen Möglichkeiten". Der iPod Shuffle wird über iTunes geladen, wenn man will auch vollautomatisch, am Gerät selbst gibt es nur einen Start-Stopp-Knopf und Vor- und Rücklauf – Display gleich gar keines. Dazu jede Menge Zubehör, zum Umhängen, Aufstellen und was sich die Zubehörindustrie sonst noch alles einfallen lässt. (spu, DER STANDARD Printausgabe, 13. Jänner 2005)

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