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Einst ein industriereicher Bezirk, mit Gartensiedlungen in dem in den Wienerwald hinaufreichenden Westteil, gibt es nach wie vor traditionsreiche Industrie- und Gewerbebetriebe im 16. Wiener Gemeindebezirk, darunter die Ottakringer Brauerei. Für orientalisches Flair sorgt der Brunnenmarkt, das Brunnenviertel ist auch Schauplatz des Kunstprojekts "SoHo in Ottakring".
86.129 BewohnerInnen zählt der 8,64 km2 große Bezirk heute. Im südlichen Teil liegen Radetzky-Kaserne, die ehemalige Tabakfabrik und andere Industriebetriebe. Zahlreiche Neubauten gibt es in Altottakring, darunter ein Hochhaus, die Endstelle der U 3, eine "Kunstmeile" und die Höhere Technische Lehranstalt. Auf den Anhöhen des Westens finden sich neben Resten früher ausgedehnter Weingärten, das Wilhelminenspital, Ottakringer Friedhof und Ottakringer Bad sowie das Schloss Wilhelminenberg, das 1986-88 zu einem Hotel umgebaut wurde.
Die ehemalige tschechische Volks- und Hauptschule erinnert, dass Ottakring in den Jahrzehnten der industriellen Verbauung eine starke tschechische Minderheit (neben dem 10. Bezirk die größte von Wien) beherbergte.
Ergebnis der Gemeinderatswahlen 2005:
SPÖ 51,48 Prozent
FPÖ 15,82 Prozent
ÖVP 15,84 Prozent
GRÜNE 14,35 Prozent
KPÖ 1,78 Prozent
BZÖ 1,03 Prozent
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Die Gegend zwischen U-Bahn-Station Josefstädter Strasse und der Ottakringer Brauerei wird derzeit in den Medien als hip ('neue Naschmarktgegend', 'Bobo-Gegend'), kreativ ('Designläden', 'Kult-Lokale') und offen ('multikulti at its best') gehypt.
Vielleicht bin ich ja betriebs- bzw. bezirksblind: ich kann nur marginal etwas davon erkennen. Versuchen da gerade ein paar Leutchen, die in dieser Gegend Wohnungen und Geschäftslokale erstanden haben, deren Preise künstlich in die Höhe zu schrauben, und alsbald das Weite zu suchen ?
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