November-Arbeitslosigkeit der Eurozone bleibt bei 8,9 Prozent

3. Februar 2005, 10:16
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Österreich hat mit 4,5 Prozent drittniedrigsten Wert

Luxemburg/Brüssel - In den zwölf Ländern der Eurozone waren im November des Vorjahres 12,6 Millionen Menschen arbeitslos. Damit bleibt die saisonbereinigte Arbeitslosenquote nach Angaben des EU-Statistikamtes Eurostat in Luxemburg gegenüber dem Vormonat unverändert bei 8,9 Prozent. In der gesamten EU blieb sie ebenfalls unverändert bei 8,9 Prozent, dies entspricht einer Zahl von 19,1 Millionen Arbeitslosen.

Wie die EU-Statistiker am Freitag mitteilten, meldeten Irland (4,3 Prozent), Luxemburg (4,4 Prozent) und Österreich (4,5 Prozent) im November wie bereits im Oktober die niedrigsten Raten. Die höchsten Arbeitslosenquoten hatten Polen (18,4 Prozent), die Slowakei (17,3 Prozent ) und Griechenland (10,7 Prozent) zu vermelden. Am relativ stärksten stieg die Arbeitslosigkeit in den Niederlanden, Zypern und Luxemburg an. Die größten Rückgänge verzeichneten Litauen, Estland und Malta.

Am stärksten von Arbeitslosigkeit betroffen sind in Europa immer noch Frauen. Die Arbeitslosenrate der Männer blieb in der Eurozone im Vergleich zum November 2003 unverändert bei 7,9 Prozent, während sie in der EU von 8,3 Prozent auf 8,2 Prozent fiel. Die Arbeitslosenquote der Frauen ging in der Eurozone von 10,3 Prozent auf 10,1 Prozent und in der EU von 10,0 Prozent auf 9,8 Prozent zurück.

Die EU hinkt in der Beschäftigung weiter hinter den USA und Japan hinterher. In den USA lag die Arbeitslosenquote im November 2004 bei 5,4 Prozent, in Japan bei 4,5 Prozent.(APA)

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