Tiere in Sri Lanka flüchteten rechtzeitig

16. Februar 2005, 11:34
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Naturschutzorganisation hat keine Kadaver entdeckt - Schwärme von Küchenschaben aufgetaucht

Colombo - Die Tiere auf der Insel Sri Lanka dürften das Erdbeben größtenteils überlebt haben. Das berichtete ein TV-Sender in Colombo. Nach Angaben einer Naturschutzorganisation vom Donnerstag seien in den Katastrophengebieten überhaupt keine Kadaver gefunden worden. Tausende Elefanten dürften ins Landesinnere geflüchtet sein. Nun werden Spekulationen über einen "sechsten Sinn" geführt. "Das nächste Mal, wenn Sie Wildtiere flüchten sehen, sollten Sie es ernst nehmen", übte sich die Nachrichtensprecherin in schwarzem Humor.

Laut Berichten von Überlebenden haben sich unterdessen Schwärme von Küchenschaben in den betroffenen Gebieten im Süden der Insel ausgebreitet. Sie gelten als Seuchenüberträger, da sie sowohl mit Leichen als auch mit fließendem Wasser in Kontakt kommen. Außerdem wird ein Fortschreiten der Malaria befürchtet, berichteten Hilfskräfte. (APA)

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