Teilen mit Katastrophenopfern

30. Dezember 2004, 13:32
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ProjektpartnerInnen der Katholischen Frauenbewegung Österreichs in Südindien und Sri Lanka von Erdbeben schwer getroffen

Wien - Die Katholische Frauenbewegung Österreichs ruft zum Teilen mit den Katastrophenopfern in Asien auf. Als Zeichen der solidarischen Verbundenheit mit der vom Seebeben schwer getroffenen Bevölkerung mögen die ÖsterreicherInnen im Sinne der traditionsreichen Aktion Familienfasttag der kfb auch jetzt außerhalb der kirchlichen Fastenzeit auf ein Vergnügen verzichten und das dabei ersparte Geld für den Wiederaufbau im Katastrophengebiet zur Verfügung stellen.

25.000.- Euro Soforthilfe

Die kfb ersucht, diese Solidaritätsbeiträge auf ihr Konto für die Aktion Familienfasttag PSK 1,250.000 zu überweisen Mit diesem Geld werden langjährige ProjektpartnerInnen der Katholischen Frauenbewegung Österreichs in Tamil Nadu und Sri Lanka unterstützt. Der Fortbestand erfolgreicher Frauenförderung und internationaler Entwicklungszusammenarbeit wird somit gesichert. Als Sofortmaßnahme werden 25.000.- Euro aus den Mitteln der Aktion Familienfasttag der kfbö für die Partnerorganisatioen in der Katastrophenregion bereitgestellt.

Solidarisches Handeln

Die Katholische Frauenbewegung Österreichs engagiert sich mit Frauenförderungsprojekten seit mehr als 40 Jahren in der von der Flutkatastrophe zerstörten Region. Sie unterstützt mit Mitteln aus der alljährlich in der vorösterlichen Fastenzeit durchgeführten Aktion Familienfasttag Selbsthilfeprogramme, die vor allem Frauen Zugang zu Bildung, Erwerbstätigkeit, Einkommen und damit Eigenständigkeit ermöglichen.

"Die Katholische Frauenbewegung will mit ihrer Aktion Familienfasttag zum solidarischen Handeln motivieren und nicht um Almosen heischen," betont die Vorsitzende der kfbö, Margit Hauft: "Deshalb appellieren wir auch jetzt an die Solidarität der österreichischen Bevölkerung und laden Sie ein, mit Menschen in katastrophalen Notsituationen zu teilen. Denn wir dürfen unsere vom unfassbaren Leid getroffenen Partnerinnen in Asien jetzt nicht im Stich lassen." (red)

Link
Schwerpunktseite zum Seebeben im Indischen Ozean auf derStandard.at
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