Noch zirka 700 Italiener vermisst

31. Dezember 2004, 11:37
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Rund 8.000 Italiener befinden sich nach Angaben des Außenministeriums noch in den Krisengebieten

Rom - Rund 700 Italiener, die in den von der Flutkatastrophe in Südasien betroffenen Gebieten urlaubten, werden noch gesucht. Dies teilte der italienische Außenminister Gianfranco Fini am Donnerstag in Rom mit. Fini berichtete, dass 15 italienischen Opfer bereits identifiziert worden seien. "Wir müssen uns auf Schlimmste gefasst machen", berichtete der Minister.

Rund 8.000 Italiener befinden sich nach Angaben des Außenministeriums noch in den Krisengebieten. Die meisten Vermissten seien Alleinreisende. Vom italienischen Außenministerium organisierte Flüge aus der Malediven-Hauptstadt Male, aus Sri Lanka und Thailand landeten mit Hunderten von Passagieren, die Horrorgeschichten zu berichten hatten.

Aus verschiedenen italienischen Regionen starteten auch am Donnerstag Transportmaschinen mit Helfern verschiedener Zivilschutzorganisationen und mit Material wie Zelte und Medikamente. Auf dem Rückweg sollen viele Hilfsflugzeuge wieder Touristen mit nach Hause bringen. (APA)

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