Der Zug der Nenninge

9. Mai 2005, 14:12
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Die größten - wirtschaftlichen - Pleiten des zu Ende gehenden Jahres

Die Pleite mit dem größten Unterhaltungswert des vergangenen Jahres ist mit Abstand der so unglücklich-zynisch bezeichnete "Austrokoffer", den Catos Ziehgünther abgestellt hatte.

Der wirtschaftlich dickste Fisch im Netz der Insolvenzrichter war 2004 die Verlassenschaft nach Helene Berger (11 S 15/04y, LG Wiener Neustadt) und ihrer Mülldeponie mit 148,6 Millionen Euro.

An zweiter Stelle steht die Konkursserie rund um die Bauträger Gassner Immobilien GmbH (23 S 24/04f und andere, LG Salzburg) in Zell am See und dessen Geschäftsführer Andreas Gassner mit 71,4 Millionen, drittens der Wiener Metallhandel des Robert F. Toder (28 S 50/04p, HG Wien) mit 43 Millionen, viertens der Anschlusskonkurs der Baufirma Buhl GmbH (9 Sa 2/04y bzw. 9 S 18/04a, HG Wien) mit 28 Millionen, fünftens die Eisenstädter, nun zu schließende EDV-Firma ETM Aktiengesellschaft (26 S 97/04y, LG Eisenstadt) mit 28 Millionen und sechstens die Mero Austria GmbH (26 S 71/04t, LG für ZRS Graz), die in Gleisdorf Alukonstruktionen erzeugte, mit 26,1 Millionen Euro - wie der KSV errechnet hat.(DER STANDARD Printausgabe, 30.12.2004)

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