15 Kärntner aus Sri Lanka zurückgekehrt

30. Dezember 2004, 11:53
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Via Prag von Colombo nach Klagenfurt - Fünf Verletzte im Spital

Insgesamt 15 Kärntner Urlauber sind am Dienstagabend aus Sri Lanka in ihre Heimat zurückgekehrt. Sie waren mit dem Flugzeug von Colombo nach Prag geflogen, von dort brachte sie ein Ambulanzjet am Abend nach Klagenfurt. Fünf der Passagiere wurden vom Roten Kreuz ins Spital gebracht.

Um 18.30 Uhr landete die Maschine am Klagenfurter Flughafen. Erwartet wurden die Urlauber, die der Katastrophe auf Sri Lanka entkommen waren, von zahlreichen Angehörigen sowie von bereit stehenden Kriseninterventionsteams des Roten Kreuzes. Die Urlauber waren in erster Linie erleichtert, wieder daheim zu sein, auch wenn die meisten von ihren Habseligkeiten nur die Kleider, die sie zum Zeitpunkt des Unglücks am Leib getragen hatten, retten konnten.

Fünf Verletzte

Bei den fünf Verletzten, die ins Klagenfurter Unfallkrankenhaus gebracht wurden, handelt es sich um drei Frauen und zwei Männer. Wie Klaus Pabautz vom Roten Kreuz gegenüber der APA erklärte, waren alle fünf Patienten "den Umständen entsprechend in guter Verfassung". Die meisten hatten Schürfwunden und Quetschungen davongetragen, eine Person hat einen Knochenbruch erlitten.

Am Dienstagabend war nur noch eine Landung in Klagenfurt vorgesehen, auf dieser Maschine sollen sich jedoch keine weiteren Urlauber aus der Katastrophenregion befinden. Der vom Kärntner Landeshauptmann Jörg Haider (F) in Marsch gesetzte Rettungsflug der Goldeck-Air wurde für ein Uhr früh in Klagenfurt erwartet. Unbestätigten Meldungen zufolge sollte auch um drei Uhr früh noch ein Flugzeug mit evakuierten Urlaubern in der Kärntner Landeshauptstadt eintreffen.

Mehr Rückkehrer am Mittwoch erwartet

Für Mittwoch wurden keine größeren Kontingente an rückkehrenden Kärntnern erwartet, das Gros der aus den Krisengebieten heimfliegenden Urlaubern soll erst am Donnerstag in Klagenfurt landen. Die Kriseninterventionsteams des Roten Kreuzes bleiben aber zumindest bis zum Silvestertag ununterbrochen am Flughafen in Bereitschaft, ein eigener Raum in der Ankunftshalle wurde für die Versorgung von Verletzten und besorgten Angehörigen bereit gestellt. (APA)

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