Ahonen Weitester bei Oberstdorf-Quali

29. Dezember 2004, 17:32
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Österreicher Liegl und Kofler müssen am Mittwoch ebenso zusehen, wie Titelverteidiger Sigurd Pettersen

Oberstdorf - Nach zwei Neustarts wegen wechselnder Windbedingungen wurde die Qualifikation für das erste Flutlicht-Springen der Tournee-Geschichte doch noch durchgebracht. Mit Florian Liegl und Andreas Kofler schafften zwei der acht Österreicher am Dienstagabend in Oberstdorf nicht den nötigen Platz unter den Top 50. Sie müssen damit am Mittwoch (16:30 Uhr/live ORF1) ebenso zuschauen wie Tournee-Titelverteidiger Sigurd Pettersen (62.) und der Vorjahrs-Gesamtdritte Peter Zonta (55.).

Janne Ahonen wurde vorerst seiner Favoritenrolle gerecht und landete als Weitester bei 135 Metern. Und das, obwohl vor den besten vier Springern im Weltcup der Anlauf um zwei Luken verkürzt wurde, darum wurden Ahonen, Roar Ljökelsöy, Jakub Janda und auch Martin Höllwarth, der im Vergleich zu diesem Trio mit 123 Metern etwas abfiel, dem restlichen Feld auch vorgereiht. Mitfavorit Adam Malysz hat als einziger der Top 15 im Weltcup auf ein Antreten in der Qualifikation verzichtet. Für die größten Weite der ÖSV-Adler sorgte Thomas Morgenstern mit 132 Metern.

"Es war heute brutal wechselhaft, aber es hat alle Nationen gleich getroffen. Liegl und Kofler sind aber auch nicht so gut gesprungen und haben sich auf die Bedingungen nicht schnell genug eingestellt", meinte Cheftrainer Alex Pointner. Den stärksten Eindruck seiner Equipe hat Morgenstern hinterlassen. "Er kann ganz vorne dabei sein. Auch der Hölli hat sich von Sprung zu Sprung gesteigert." (APA)

Wichtigste Quali-Ergebnisse (Top 4 des Weltcups wegen verkürztem Anlauf vorgereiht): 1. Janne Ahonen (FIN) 143,0 Punkte (135,0 m) - 2. Roar Ljökelsöy (NOR) 139,5 (132,5) - 3. Jakub Janda (CZE) 137,2 (131,5) - 4. Martin Höllwarth (AUT) 121,4 (123,0); 5. Daiki Ito (JPN) 134,3 (133,5) - 6. Matti Hautamäki (FIN) 133,5 (132,5) - 7. Thomas Morgenstern (AUT) 130,6 (132,0) - 8. Akira Higashi (JPN) 128,6 (127,0); 19. Wolfgang Loitzl 119,4 (123,0), 21. Andreas Widhölzl 114,4 (120,5), 44. Balthasar Schneider 103,4 (115,5), 46. Andreas Goldberger 102,6 (114,5); nicht qualifiziert u.a. 59. Florian Liegl 94,2 (111,5) sowie 68. Andreas Kofler (alle AUT) 74,8 (101,0)

Die Paarungen für den K.o.-Durchgang der Österreicher (mit fünf Lucky Losern):

Andreas Goldberger - Daiki Ito (JPN)
Martin Höllwarth - Kazuya Yoshioka (JPN)
Thomas Morgenstern - Balthasar Schneider
Wolfgang Loitzl - Henning Stensrud (NOR)
Andreas Widhölzl - Kai Bracht (GER)

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