Mindestens zwölf bis 14 verletzte Vorarlberger

29. Dezember 2004, 19:55
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Wahrscheinlich mehr als 60 Touristen aus dem Ländle im Katastrophengebiet

Bei der Flutkatastrophe in Südasien sind nach ersten offiziellen Informationen mindestens zwölf bis 14 Vorarlberger verletzt worden. "Mehrere Personen werden vermisst, über ihren Verbleib gibt es bis jetzt keine Informationen", sagte der Vorarlberger Sicherheitslandesrat Erich Schwärzler am Dienstagnachmittag auf Anfrage der APA. Bei der im Landhaus Bregenz eingerichteten Hotline (05574-511-21113) hatten sich bis Dienstagnachmittag 60 Personen gemeldet.

Bei den Anrufern habe es sich zum überwiegenden Teil um Verwandte oder Freunde von Vorarlbergern gehandelt, die sich zum Zeitpunkt des Erdbebens im Katastrophengebiet aufgehalten haben. "Die meisten Anrufer haben uns informiert, dass sie Nachrichten von ihren Verwandten oder Bekannten aus den Katastrophengebieten erhalten haben," sagte Schwärzler.

Auf Grund der Anrufe geht der Landesrat davon aus, dass sich mindestens 60 Touristen aus Vorarlberg zum Zeitpunkt der Katastrophe in diesem Gebiet aufgehalten haben. Außerdem könne davon ausgegangenen werden, dass mindestens zwölf bis 14 Vorarlberger verletzt worden sind.

Eine Liste mit Namen von Vorarlbergern, die im Katastrophengebiet vermutet werden, mit denen aber seit Sonntag keine Kontaktaufnahme mehr möglich war, wurde am Dienstag an das Außenministerium weitergeleitet. (APA)

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