Khao Lak "schlimm betroffenes Gebiet"

29. Dezember 2004, 11:20
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Österreichischer Hotelier aus Nachrichten, von Reiseleitern und befreundetem Schneider informiert - In Phuket "keine Toten auf Straße" und "keine Seuchengefahr

Khao Lak sei in Thailand neben Phi Phi eines der von der Flutwelle vom Sonntag "am schlimmsten betroffenen Gebiete", bestätigte der Chef des K-Hotels in Patong, der Österreicher Werner Karasek, am Dienstagnachmittag auf Anfrage der APA. Er habe diese Information aus den Nachrichten, von Reiseleitern und von einem befreundeten Schneider. In dem Gebiet nördlich von Phuket soll "nichts mehr stehen".

Sorgen machte sich Karasek am Dienstag um einen befreundeten Österreicher, der in Khao Lak ein Lokal betrieben hat. Mehrere Anrufe bei dem Mann seien fehlgeschlagen. "Die Nummer, die sie gewählt haben, ist derzeit nicht erreichbar", hieß es - auf Thai und Englisch - auch bei einem Versuch der APA.

"Zimmer immer noch voll"

Zur Situation in Phuket am Dienstag sagte der ehemalige Basketball-Internationale Karasek, dass "keine Toten auf der Straße" lägen und auch "keine Seuchengefahr" bestehe. 150 Meter vom Strand entfernt sei die Situation "normal". Etwa die Hälfte der Urlauber wolle auf der Ferieninsel bleiben, die andere Hälfte plane die Abreise.

"Bei mir sind die Zimmer noch immer voll", so der Hotelier, dessen Hauptaufgabe nach eigenen Angaben noch immer darin bestehet, "das (thailändische, Anm.) Personal zu überzeugen, dass es bleibt". Darüber hinaus gebe es im Restaurant des Hotels "Unmengen zu tun". Das Lokal sei "von Gästen überlaufen", die "Schlange stehen" würden. Sein Küchenchef sei täglich "von 10.00 Uhr bis 1.00, 2.00 Uhr" im Einsatz, so Karasek. (APA)

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