Myanmar: Zahl der offiziell gemeldeten Opfer steigt auf 90

30. Dezember 2004, 11:53
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Jedoch weitaus mehr Tote befürchtet

Einem UN- Bericht aus der Hauptstadt Yangon zufolge hat sich die Zahl der bekannten Todesopfer durch die Flutwelle in Myanmar (Birma) auf mindestens 90 erhöht, wobei die offiziellen Stellen des Königreichs nach wie vor erst 36 Tote verlautbaren. Da jedoch der Informationsfluss seitens der Regierung bei Naturkatastrophen relativ gering gehalten wird, sickern nur wenige Details durch. Von offizieller Seite heißt es, man werde sich an die UN wenden, wenn Hilfe nötig sei.

Küstenstädte und vorgelegerte Inseln stark betroffen

Der UN- Bericht erwähnt weiters das Gebiet rund um das Irrawady-Delta und die nah bei den Andaman-Inseln gelegene Coco-Insel, wo die Schäden besonders stark sein sollen und wo daher auch mit den meistn Todesopfern gerechnet wird. Der Zugang zu diesen Regionen ist allerdings schwierig, da viele Gebiete im Süden des Königreichs touristisch kaum erschlossen sind und Fremden vielerorts der Zutritt untersagt ist. (red)

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