Laut Verein für Touristik sechs tote Österreicher

28. Dezember 2004, 19:06
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Unklarheit um Situation in Khao Lak in Thailand - Außenamt bestätigte vier Todesopfer aus Österreich

Nach Erkenntnissen des Österreichischen Vereins für Touristik hat das Erdbeben in Südostasien bisher sechs österreichische Menschenleben gefordert. Es sei aber zu befürchten, dass diese Zahl weiter steigt. Das sagte der Obmann des Vereins für Touristik, Joseph Reitinger-Laska, der APA.

Unklarheit herrsche vor allem um die Situation im thailändischen Ferienort Khao Lak nördlich von Phuket, sagte der Obmann. Dabei handle es sich um einen besonders bei Österreichern beliebten Ferienort. Insgesamt sei in Khao Lak mit 600 bis 700 Opfern zu rechnen. Das Sofitel Magic Lagoon Khao Lak dürfte seinen Informationen zufolge völlig zerstört worden sein. Es sei zu befürchten, dass unter den Gästen des Hotels 50 bis 60 Urlauber aus der Alpenrepublik seien. Zudem seien derzeit einige hundert Österreicher, die sich in dem Krisengebiet aufgehalten haben, nicht erreichbar.

Peter Jelinek, Geschäftsführer des Reiseversicherers Elvia, sprach von weniger als 20 Österreichern, die bisher mit seinem Unternehmen Kontakt aufgenommen hätten. Das Unternehmen habe je zwei Mediziner nach Sri Lanka und nach Thailand geschickt. Elvia teilt sich mit der Europäischen Reiseversicherung die Versicherung der Urlauber.

Das Außenministerium hat Montag abend bestätigt, dass unter den Opfern der Flutkatastrophe im Indischen Ozean auch vier Österreicher sind. Der Leiter des Krisenstabs im Außenamt, Michael Rendi, erklärte in einer Sonder-ZIB des ORF, "bei diesem Ausmaß müssen wir mit allem rechnen, auch damit, dass es mehr Opfer sind". (APA)

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