BA-CA verkauft jetzt nicht

28. Dezember 2004, 17:19
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Bank Austria-Sprecher: "Stehen nicht auf der Verkäuferseite", kein Handlungsbedarf

Wien - "Die Bank Austria Creditanstalt (BA-CA) steht nicht auf der Verkäuferseite." So lautete das offizielle Statement der mit 28,1 Prozent größten Investkredit-Aktionärin zum heute, Dienstag, bekannt gegebenen Investkredit-Übernahmeplan der Österreichischen Volksbanken AG (ÖVAG).

Die BA-CA stehe nicht davor, Investkredit-Aktien zu verkaufen, sagte ein Sprecher der BA-CA zur APA und verwies auf entsprechende Äußerungen von BA-CA-Chef Erich Hampel vor rund einer Woche.

Es bestehe für die BA-CA als Investkredit-Aktionärin akut kein Handlungsbedarf, weder in die eine Richtung ("zu 123 Euro wollten und wollen wir nicht kaufen") noch in die andere Richtung (Verkauf der Aktien zum aktuellen ÖVAG-Angebot).

Bisher hat die BA-CA wiederholt erklärt, eine Aufstockung der Beteiligung an der Investkredit zu prüfen. In der Branche war davon ausgegangen worden, dass die HVB-Tochter die Mehrheit in der Wiener Spezialbank anstrebt. (APA)

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