3.000 Menschen auf indischer Inselgruppe vermisst

29. Dezember 2004, 13:07
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Zahl der Toten in Indien stieg auf 7.000

Auf der besonders schwer von der Flutwelle betroffenen indischen Inselgruppe Andamanen und Nikobaren werden nach Angaben der Polizei mindestens 3.000 Menschen vermisst. Der Vize-Polizeichef der Region, S. Vasudev Rao, bestätigte am Dienstag den Tod von mindestens 3.000 der insgesamt rund 48.000 Inselbewohner.

Insgesamt wurden in Indien zehntausende Menschen noch vermisst. Offizielle Zahlen lagen auch zwei Tage nach der Katastrophe nicht vor. Die Zahl der Toten in Indien stieg auf 7.000.

Die Opferzahl dürfte allerdings weiter drastisch zunehmen. Die Chancen auf Rettung von Überlebenden sanken immer weiter. In Indien wurden ganze Fischerdörfer von der verheerenden Flutwelle in die See gespült. Viele der Leichen werden vermutlich nie gefunden. Der indische Nachrichtensender NDTV meldete, insgesamt habe die Flutwelle vom Sonntag mindestens 27.000 Menschen das Leben gekostet. (APA/dpa)

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