Zwölf Kärntner weiterhin vermisst

29. Dezember 2004, 19:55
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Verletzte werden am Mittwoch von Phuket nach Klagenfurt geflogen

Zwölf Urlauber aus Kärnten werden nach dem Seebeben in Südasien weiterhin vermisst. Über ihr Schicksal war am Dienstag noch nichts bekannt. Dazu gehören auch zwei Tramper, die aber in Indien oder in Burma unterwegs sein könnten.

Vom Klagenfurter Flughafen ist Montag am Abend eine Canadair Challenger 601 A der Goldeckflug mit Kapitän Ronny Sulzer und Copilot Alexander Stümpl nach Phuket gestartet. Organisiert hat den Flug Landeshauptmann Jörg Haider (F). An Bord befanden sich neben den beiden erfahrenen Piloten der Notarzt und Intensivmediziner Marjan Jelen vom LKH Klagenfurt, Diplomkrankenpfleger Oliver Tauchmann und Diplomkrankenschwester Daniela Jamnig-Kugi.

Verletzte

Der von der Europäischen Reiseversicherung finanzierte Rettungsflug gilt unter anderem Waltraud Riesser, der Taufpatin von Haiders ältester Tochter Ulrike. Die Frau hatte mit ihrem Ehemann, dem Zahnarzt Alfred Riesser, und den beiden Kindern Alina und Gregor den Weihnachtsurlaub in Phuket verbracht. Gregor ist laut Medienberichten in den Wassermassen ums Leben gekommen, Waltraud Riesser überlebte mit schweren Verletzungen.

An Bord genommen werden sollen auch eine Klagenfurter Rechtsanwältin, die von einer Flutwelle gegen eine Palme geschleudert wurde, ein Kärntner, der die Katastrophe mit einer schweren Beinverletzung überlebt hat, und zwei Kinder. Die Rückkehr der verletzten Kärntner ist für Mittwoch geplant.

In einem Spital in Phuket wird der Unternehmer Renato Lorenz aus Klagenfurt behandelt. Er hat Schnittverletzungen erlitten. Lorenz machte mit Walter Dreier (Produktionsleiter der Lisa-Film) und dem Pörtschacher Hotelier-Ehepaar Emil und Karin Samitz (Hotel Schorn) Urlaub in Phuket. (APA)

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