Kardinal Schönborn reist trotz Katastrophe nach Indonesien

28. Dezember 2004, 15:57
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Als Zeichen der Solidarität - Reise ist schon seit längerem vereinbart

Wien - Der Wiener Erzbischof Kardinal Christoph Schönborn und der Wiener Caritasdirektor Michael Landau haben angesichts des verheerenden Erdbebens in Asien an die Österreicher appelliert, den Opfern der Naturkatastrophe zu helfen. Schönborn reist noch am heutigen Montagabend selbst nach Indonesien. Laut dem Pressesprecher der Erzdiözese Wien, Erich Leitenberger, wird Schönborn erst Dienstag gegen 18.00 in Jakarta landen.

Die Reise sei seit längerem geplant und er wollte nicht absagen, sondern "sie jetzt im Zeichen der Solidarität mit den leidenden Menschen des südasiatischen Raums durchführen".

Schönborn in einer Aussendung: "In dieser Stunde ist die Solidarität Österreichs und Europas für die Opfer der Katastrophe in Südasien unerlässlich. Wir dürfen die Menschen im Katastrophengebiet nicht im Stich lassen". Jeder Euro sei wichtig, Spenden dringend erforderlich, um den Menschen mit dem Lebensnotwendigen zu helfen: Decken, Zelte, Medikamente, Lebensmittel, Trinkwasser. Die Hilfsgüter werden lokal oder regional eingekauft, um rasch und ohne große Transportkosten helfen zu können".

Die Reise von Schönborn nach Indonesien war auf Einladung des Apostolischen Nuntius in Jakarta, Erzbischof Malcolm Ranjith, seit längerem vereinbart worden. (APA/red)

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