Österreicher-Gruppe sitzt auf Militärbasis fest

29. Dezember 2004, 19:55
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Vorerst keine Möglichkeit, nach Colombo durchzukommen

Jene Gruppe von 13 Steirern und zwei Kärntnern, die nach der Flut-Katastrophe im Süden von Sri Lanka eingeschlossen ist, hat wohlbehalten eine Militärbasis erreicht und wartet dort auf den Weitertransport in die Hauptstadt. Weil aber der Luftraum bzw. der Flugplatz völlig überlastet sein soll, könnte sich der Transfer noch verzögern, erklärte Tanja M., die Tochter eines der betroffenen Urlauber aus Graz Dienstagvormittag gegenüber der APA.

Die ursprünglich 15-köpfige Gruppe sei auf der Militärbasis Koggala inzwischen auf 50 bis 60 Touristen angewachsen, darunter deutsche und österreichische Staatsbürger. Sie alle warten auf eine Gelegenheit, von der Ferieninsel wegzukommen. Seitens des Militärs sei zwar die Möglichkeit ins Auge gefasst worden, die Urlauber per Helikopter nach Colombo zu fliegen, doch sei der Airport der Hauptstadt zur Zeit "praktisch zu", so Meier in Bezugnahme auf ein Telefonat mit ihrem Vater.

Der 52-jährige Wolfgang M. und seine 39-jährige Ehefrau Claudia hatten gemeinsam mit einem befreundeten Paar aus Kärnten im Hotel Seagarden in Galle Unawatuna im Süden des Landes Urlaub gemacht. Das Hotel gehört einer in Sri Lanka verheirateten Steirerin, mit der die Grazer bekannt sind. Die anderen Steirer hatte das Quartett erst kennen gelernt, als es in einer Tempelanlage auf einem Berg gemeinsam Schutz gesucht hatten. (APA)

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