Euromarketing schreibt wieder schwarze Zahlen

7. Februar 2005, 14:52
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Betriebsergebnis und EGT drehten bis September in die Gewinnzone

Bei der Wiener Werbe-Firma Euromarketing scheint es wieder aufwärts zu gehen. Für die ersten neun Monate 2004 hat das börsenotierte Unternehmen, mehrheitlich im Eigentum der zur Bank Austria Creditanstalt (BA-CA) gehörenden MC Marketing stehend, schwarze Zahlen vorgelegt. Das Betriebsergebnis (EBIT) drehte von minus 3,72 Mio. Euro auf plus 950.000 Euro in die Gewinnzone, bei einer Umsatzsteigerung von 5,57 auf 5,80 Millionen. Das Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit (EGT) konnte von minus 3,96 Mio. Euro auf plus 892.000 Euro verbessert werden, geht aus einem Aktionärsbrief vom Montag hervor.

Euromarketing ist im Herbst 2003 in die Insolvenz geschlittert, den Gläubigern war eine 40-prozentige Ausgleichsquote - zahlbar innerhalb von zwei Jahren - geboten worden. Der Ausgleich wurde wie berichtet Mitte 2004 aufgehoben, zuvor war die MC Marketing als neuer Eigentümer eingestiegen. Die erste Ausgleichsquote wurde bereits gezahlt. Die Finanzierung der zweiten Ausgleichsquote sei nach Einigung mit der BA-CA "mit hoher Wahrscheinlichkeit gesichert", hatte Euromarketing erst vor wenigen Tagen ad hoc mitgeteilt. Die Kreditverträge würden nun zur Prüfung beim Aufsichtsrat liegen. Aus dem Cash Flow, der sich in den ersten drei Quartalen 2004 von minus 3,15 Mio. Euro auf plus 13.000 Euro verbesserte, könne man die zweite Quote keinesfalls erbringen, hieß es. (APA)

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