Angeblich Niederösterreicher in Thailand getötet

27. Dezember 2004, 07:48
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Außenministerium: Können wir nicht bestätigen - Belgier, Dänen und Portugiesen getötet

Wien - Ein Niederösterreicher soll nach Angaben der "Neuen Kronenzeitung" (Montagausgabe) unter den Opfern der Flutwelle in Südostasien sein. Demnach soll der Sohn eines niederösterreichischen Zahnarztes in einem Ferienresort in Thailand von der Flutwelle mitgerissen und unter Trümmern begraben worden sein. Er habe nur noch tot geborgen werden können, schrieb das Blatt. Dazu der Sprecher von Außenministerin Ursula Plassnik, Oliver Tanzer: "Das können wir nicht bestätigen." Ebenfalls vermisst wurde laut "Krone" die Mutter des Opfers sowie dessen Schwester.

Eine 60 Jahre alte Belgierin und ein Baby sind nach der Flutkatastrophe im thailändischen Phuket ums Leben gekommen. 17 Belgier werden noch in der Ferienregion vermisst, berichtete die Nachrichtenagentur Belga am Sonntag. Die belgische Regierung stellte 500 000 Euro Erdbeben-Nothilfe zur Verfügung.

Nach Angaben der italienischen Tageszeitung "Corriere della sera" (Online-Ausgabe) starben mindestens zwei dänische Touristen in Phuket. Außerdem wurden drei Portugiesen getötet, darunter ein acht Monate altes Baby, das durch die Flutwelle den Armen seiner Mutter entrissen wurde.(APA/dpa)

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