Irak mit Engagement der UNO für geplante Wahl unzufrieden

27. Dezember 2004, 18:58
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Zebari: "Wir hoffen, dass UNO Anstrengungen verdoppeln wird"

Peking - Die irakische Übergangsregierung hat den Vereinten Nationen mangelndes Engagement bei der Vorbereitung der Wahl im Jänner vorgeworfen. "Wir hoffen, dass die UNO ihre Anstrengungen verdoppeln wird", sagte der irakische Außenminister Hoshiar Zebari am Sonntag am Rande eines Besuchs in China. "Ehrlich gesagt sind wir mit dem bisherigen Engagement der UNO nicht zufrieden." Es würden deutlich mehr UNO-Mitarbeiter und Wahlbeobachter benötigt, um die Glaubwürdigkeit der für den 30. Jänner geplanten Abstimmung zu sichern.

In China bemühte sich Zebari um einen weiteren Schuldenerlass. Nach einem bereits erfolgten Teilerlass schulde sein Land China noch umgerechnet 3,4 bis 4,4 Milliarden Euro, sagte der irakische Außenminister. (APA/AP)

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