Echte Geschäfte in einer virtuellen Welt

24. Februar 2005, 14:24
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Online-Insel für 26.500 Dollar verkauft

Der 22-jährige Australier David Storey hat sich gerade für 26.500 Dollar (19.809 Euro) eine schöne Insel gekauft, mit allem was dazu gehört: Strand, Schloss und Kampfrobotern. Was auf den ersten Blick seltsam erscheint, hat einen realen Hintergrund: Storey hat seine Insel im Online-Spiel "Project Entropia" erworben.

Abzocken

So kann er nun von Mitspielern Geld verlangen, wenn sie auf seiner Insel auf Roboterjagd gehen oder nach seltenen Metallen suchen wollen. Weiters kann er 60 Grundstücke auf der Insel verkaufen: Für rund 300.000 Project Entropia Dollar, etwa 30.000 echten Dollar (22.425 Euro) entspricht.

Relevant

Project Entropia wurde im vergangenen Jahr von MindArk in Schweden gestartet. In dem wohl nie endenden Fantasy-Rollenspiel werden die Mitspieler ermutigt, für reales Geld virtuelle Dinge zu erwerben. Bisher haben sich rund 180.000 Spieler bei Project Entropia angemeldet. MindArk-Sprecher John Jacobs erklärte, Storeys Insel-Kauf sei wohl das teuerste Geschäft, das es je in einem Online-Spiel gab. (APA)

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    Ausblick vom neuen Stammsitz

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