"Sexy-Geometrie" des Mannes

25. Dezember 2004, 07:00
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Körpergröße und das Volumen zählen laut chinesischen ForscherInnen punkto Attraktivität mehr als das Gewicht

Hongkong - Es ist nicht das Gewicht, das einen Mann attraktiv erscheinen lässt, sondern seine Größe. Zu diesem Schluss kommen ForscherInnen der Hong Kong Polytechnic University, berichtet das Wissenschaftsmagazin Nature. Die Körpergröße und das Volumen zählen demnach wesentlich mehr als das Gewicht, wenn es um die Frage nach der "Liebe auf den ersten Blick" geht.

Volumen-Größen-Index

Verschiedene Körperparameter in der Feststellung nach einer objektivierbaren Attraktivität haben die ForscherInnen seit Jahren interessiert. Einerseits war es die Relation zwischen Bauch und Hüfte - der Fettaufteilung zwischen dem oberen und unteren Körperbereichen - , dann wieder der Body-Mass-Index BMI, der als Maß herangezogen wurde. Die chinesischen ForscherInnen um Jintu Fan glauben nun jedoch das wirklich objektivste Maß gefunden zu haben: Der Volumen-Größen-Index (Volume-Height-Index) VHI. Dabei wird das Körpervolumen in Liter durch die Körpergröße in Metern zum Quadrat dividiert. Die attraktivste Maßeinheit, so die WissenschaftlerInnen lag dabei bei einer Einheit von 17,5.

Besser als der BMI

Mehr als 94 Männer wurden von knapp 50 Frauen und Männern nach ihrer Attraktivität nach einer Skala von eins bis neun beurteilt. Danach verglichen die ForscherInnen diese Ergebnisse mit denen des Body-Mass-Index, des Volumen-Größen-Index und der Bauch-Hüft-Relation. Das deutlich beste Ergebnis erzielte der Volumen-Größen-Index. Durchschnittlich wiesen die Männer übrigens einen VHI von 20. In einem ähnlichen Experiment, kamen die Hongkonger ForscherInnen zum Ergebnis, dass Frauen mit einem VHI von 14 als besonders attraktiv beurteilt wurden. Die ForscherInnen räumen allerdings ein, dass aufgrund der Tatsache, dass sämtliche am Experiment Beteiligte chinesischer Herkunft waren, in einem anderen Kulturkreis andere Ergebnisse zu erwarten wären. Die ForscherInnen nehmen trotzdem an, dass der VHI ein besseres Gesamtbild ergebe als die anderen Maßeinheiten: ein durchtrainierter, schwerer Mann, der durchaus fit ist, würde auf einen hohen BMI kommen. Das könne so nicht stimmen, meinen die Forscher. (pte)

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Shapes that speak volumes
Bericht über die Studie beim Magazin Nature
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    Die "bessere" Maßeinheit im Vergleich zum BMI (Body MAss Index) wollen nun chinesische WissenschafterInnen gefunden haben.
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