Italiens Nachtzüge werden bewacht

24. Dezember 2004, 18:13
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Trenitalia will auch auf Strecke Wien-Rom für mehr Sicherheit sorgen - Diebstähle sind an der Tagesordnung

Rom - Die italienische Eisenbahngesellschaft Trenitalia setzt auf nationalen und internationalen Nachtzug-Strecken Wächter ein. Diese sind an ihren Uniformen mit der Schrift "Trenitalia-Aufsicht" zu erkennen und sollen mit der Polizei bei der Bekämpfung von Diebstählen, Vandalenakten und anderer Verbrechen zusammenarbeiten.

Vor allem in jenen Zügen, die nachts die Strecke Wien-Rom oder Rom-Bern befahren, seien Diebstähle an der Tagesordnung, klagte ein Sprecher. Die Langstreckenzüge seien "das Reich krimineller Banden", die nicht nur die Passagiere bestehlen, sondern auch die Angestellten überfallen oder Waggons beschädigen.

Seit Monaten drängen deshalb die Gewerkschaften auf eine stärkere Präsenz der Bahnpolizei in den Garnituren und stärkere Kontrollen auf den Bahnhöfen. "Es ist undenkbar, dass drei Schaffner nachts in einem Zug mit 14 Waggons sich selbst überlassen werden. Mehr Kontrollen sind absolut notwendig, will man die Sicherheit der Passagiere und des Personals garantieren." (APA)

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